Qualitätskontrolle und Prüfung von Rotlichttherapie-Matten

Qualität ist ein zentraler Bestandteil jeder bei MKD gefertigten Rotlichttherapie-Matte. Unser Anspruch sind verlässlich gefertigte Rotlichttherapie-Matten für professionelle Anwendungen.

FDA-Logo CE-Zeichen UL-Logo UKCA-Zeichen SAA-Logo RoHS-Symbol ISO-Logo LVD-Symbol
Fertigungslinie mit elektronischen Arbeitsstationen

Rohmaterialprüfung

Die Qualität einer professionellen Matte beginnt mit klar definierten Anforderungen an die Rohmaterialien. Dafür setzen wir eine auf flexible Therapiegeräte abgestimmte Wareneingangsprüfung (IQC) ein. PU- und Silikonschichten werden auf Hautkontakt und Schweißbeständigkeit geprüft; flexible Leiterplatten (FPC) durchlaufen Rolltests, LED-Module eine Wellenlängenmessung. Die Zusammenarbeit mit qualifizierten Lieferanten ermöglicht eine durchgängige Chargenrückverfolgung vom Rohmaterial bis zum Versand. Die durchgängige Dokumentation ermöglicht den Abgleich mit den festgelegten Anforderungen an Wellenlängen, Wärmemanagement bei Körperkontakt und Flexibilität der Matte.

Messplatz mit Ulbricht-Kugel und optischer Messtechnik

Qualitätskontrolle im Produktionsprozess

Eine durchgängige Qualitätskontrolle prüft jede Rotlichttherapie-Matte auf die festgelegten Sicherheits- und Leistungsanforderungen. Überwacht werden unter anderem Temperatur beim Verpressen, Kantenversiegelung und Stabilität der FPC-Verbindungen. Oberflächentemperatur, Gleichmäßigkeit der Bestrahlungsstärke und Energieeffizienz werden laufend erfasst, damit Abweichungen früh erkannt werden. Konsequente Prozesskontrollen (IPQC) sowie Roll-, Feuchtigkeits- und Funktionsprüfungen reduzieren Fehler und dokumentieren die Freigabe vor der Auslieferung.

Eingeschaltete Rotlichttherapie-Matten im Fertigungsbereich

100-%-Endprüfung vor der Auslieferung

Vor dem Versand durchläuft jede Matte eine vollständige Endkontrolle. Unter simulierten Studiobedingungen prüfen wir Wellenlängengenauigkeit, stabile Bestrahlungsstärke, Wärmeverteilung und feuchtigkeitsbeständige elektrische Isolierung. Zusätzlich werden PU-/Silikonoberfläche, Kantenversiegelung und FPC-Stabilität für häufiges Rollen kontrolliert. Die Freigabe für Verpackung und Versand erfolgt erst nach Funktions-, Biege-, Alterungs- und Hautkontaktprüfungen. Der dokumentierte Freigabeprozess sichert die festgelegten Anforderungen an Qualität, Sicherheit und Haltbarkeit.

Verlässliche Fertigung aus eigener Produktion

Die eigene Produktionslinie deckt die Fertigung von der automatisierten Bestückung bis zur staubarmen Verarbeitung ab.

Automatisierte Bestückung von Leiterplatten

1. Material- und Sichtprüfung im Wareneingang

Vor der Produktionsfreigabe werden alle kritischen Rohmaterialien chargenbezogen geprüft. Dazu gehören flexible Leiterplatten mit LEDs, die Graphen-Wärmeverteilung, PU-/Silikonmaterialien und Treibereinheiten. Außenschichten werden auf glatte Oberfläche, Reißfestigkeit, Farbgleichmäßigkeit sowie saubere Logos und Markierungen kontrolliert. Lötstellen der flexiblen LED-Module werden auf kalte Lötstellen und lockere Verbindungen geprüft.

Manuelle Lötarbeiten an LED-Leiterplatten

2. Messung optischer Parameter

Nach der Montage wird die optische Verteilung über die gesamte PU-/Silikonoberfläche vermessen. Spektrometer bestätigen die vorgesehenen Wellenlängen, beispielsweise 660 nm Rotlicht und 850 nm NIR. Die Bestrahlungsstärke wird direkt an der Oberfläche gemessen, um Hotspots zu vermeiden und eine gleichmäßige Energieverteilung zu prüfen. Matten außerhalb der festgelegten Toleranz von ±5 % werden ausgesondert; versiegelte Einheiten werden nicht nachgearbeitet. So erhalten Studiokunden eine reproduzierbare Lichtleistung bei jeder Anwendung.

Montage von Bauteilen eines LED-Panels am Arbeitstisch

3. Funktions- und elektrische Sicherheitsprüfung

Bei einem Gerät für direkten Körperkontakt hat elektrische Sicherheit höchste Priorität. Timer, Intensitätsstufen und individuell konfigurierte Programme werden auf korrekte Funktion geprüft. Anschließend folgen die elektrischen Sicherheitsprüfungen der Matte. Geprüft werden Niederspannungsstabilität, schweißbeständige Isolierung und Leckstrom entsprechend den vorgesehenen Sicherheitsanforderungen. Damit wird der sichere Betrieb zu Hause und in professionellen Wellnessumgebungen verifiziert.

Mitarbeiterin an einer eingeschalteten LED-Matte auf dem Prüftisch

4. Temperaturanstiegs- und Stabilitätsprüfung

Da die Matten für direkten Hautkontakt ausgelegt sind, steht ein kontrolliertes Wärmemanagement im Mittelpunkt. Jede Matte durchläuft einen 48-stündigen Dauertest zur Überwachung der Oberflächentemperatur. Die Prüfung stellt sicher, dass die festgelegten Grenzwerte für Hautkontakt auch bei längerer Nutzung eingehalten werden. Zusätzlich wird die Bestrahlungsstärke über die gesamte Laufzeit auf Konstanz geprüft.

Mitarbeiter an einer Prüfkammer mit eingeschaltetem Rotlichtgerät

5. Umwelt- und Alterungsprüfungen

Da die Matten gerollt, gelagert und transportiert werden, ist mechanische Haltbarkeit besonders relevant. Umweltprüfungen bei niedrigen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit bewerten die Materialstabilität. Wiederholte Roll- und Biegezyklen prüfen LED-Anordnung und Dichtungen auf Belastbarkeit im täglichen Einsatz.

Final Inspection

6. Endkontrolle und Chargenprüfung

Jede Matte wird auf Oberfläche, optische Bestrahlungsstärke, elektrische Isolierung und Funktion der Steuerung geprüft. Freigegebene Einheiten erhalten eine eindeutige Konformitätsbescheinigung. Ergänzend werden mehrere Einheiten jeder Produktionscharge erneut geprüft. Die Stichproben umfassen das Lichtspektrum, die Wärmeverteilung und die Biegebeständigkeit unter Belastung.

Unsere Zertifikate

Die Produkte verfügen über die angegebenen FSC-, FCC-, CE- und RoHS-Nachweise.

TTC
RCM
CE
EESS
ETL
FCC
PSE
RCM (2)